Ein Sprung ins Licht der Liebe Gottes

Macht es jemanden zum Christen, wenn er in einer christlichen Familie geboren ist? Nein! Gott hat keine Enkel! Jeder muss sich selbst für den Herrn entscheiden.

 

Sich dem Herrn auszuliefern, ist kein Opfer, kein qualvoller Vorgang. Es ist das Vernünftigste, was man tun kann.

 

Bekehrung ist kein Sprung ins Ungewisse. Sie ist ein freudiger Sprung ins Licht der Liebe Gottes.

 

Wenn dir der Herr deine Sünden abnimmt, siehst du sie niemals wieder. Er wirft sie ins tiefe Meer – vergeben und vergessen. Ich glaube sogar, dass er ein Schild darüber anbringt: FISCHEN  VERBOTEN !

 

JESUS liebt dich so sehr, dass er auch dann bereit gewesen wäre, für dich am Kreuz zu sterben, wenn du der einzige Mensch auf Erden gewesen wärst.

 

Bei einem Waldbrand gibt es immer eine Stelle, die das Feuer nicht mehr erreicht: den Platz, den das Feuer schon ausgebrannt hat. Golgatha ist die Stelle, wo das Feuer vom Gericht Gottes über unsere Sünde schon ganz erloschen ist.

 

Wer nicht Jesus als seinen Anwalt ann

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Ostern?

«Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit.» Johannesevangelium 11,25-26

Alles läuft wie von selbst. Alle Sehnsüchte erfüllt. Leben pur. So muss Ostern sein. Nette Vorstellung. Doch was wäre das für ein Fest, wenn es nur dabei bliebe: Der Auftakt zur wärmeren Jahreszeit, Umschreibung für gefärbte Eier, Hasen und Blumenpracht. Viel zu wenig! Leider ist Ostern inzwischen zu einem bloss traditionellen Fest verkürzt worden und hat dabei doch so viel mit Glauben, echter Liebe, purer Hoffnung und – mit Ihrer Zukunft zu tun.

Die meisten würden Begriffe wie Sohn Gottes, Kreuz, Auferstehung, ewiges Leben nicht dem Osterfest zuordnen. Natürlich: Man weiß, dass dieses Fest irgendetwas mit Gott zu tun hat. Und mit Tod und so… Stimmt alles, aber das bringt nicht die volle Punktzahl.


Ostern – das ist der Triumph von Jesus Christus über die Sünde und den Teufel. Und den Tod.

Keine falschen Hoffnungen
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Als eine Frau in ihrer tiefsten Trauer um ihren verstorbenen Bruder zu Jesus kam, sagte er zu ihr: «Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?» Johannes -
evangelium 11,25-26 Jesus nimmt die Verzweiflung dieser Frau ernst. Er tröstet sie mit einer neuen Perspektive, die nahezu unglaublich klingt: Leben … nach dem Tod. Dann wäre der Tod nicht mehr das Letzte. Begräbnisse nicht mehr so hoffnungslos. Der Blick nach vorn erlaubt! Jesus spielt nicht mit den Empfindungen dieser Frau. Baut keine Luftschlösser, die sich dann als Seifenblase
erweisen. Er spricht die Wahrheit. Und er wusste, dass er persönlich für die Umsetzung dieses Versprechens herhalten musste.

Alles gegeben
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Als Jesus kurz vor seinem Tod am Kreuz hing, schrie er zum Himmel: «Es ist vollbracht!» Dieser Schrei war alles andere als der Seufzer eines Menschen, der endlich alles überstanden hatte. Es war ein Siegesruf! Die Liebe Gottes zu uns Menschen, das Angebot der Begnadigung, Vergebung von Schuld und Sünde, Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott, das ewige Leben – alles wahr! «Es ist vollbracht» – dieser Ruf bedeutet Sieg über die Feinde des Lebens: Angst, Unsicherheit, Hoffnungslosigkeit und Sorge vor der Zukunft, vor dem Tod. Es ist dem Sohn Gottes immer darum gegangen, dass das ewige Leben nicht nur ein Traumziel bleibt, sondern für jeden erreichbar ist. Und er hat Zeit seines Lebens da rauf zugelebt – obwohl er wusste, dass er ans Kreuz genagelt werden würde und die Hoffnung der Menschen mit seinem Tod bezahlen musste.

«Glaubst du das?»
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Jesus Christus hat Wort gehalten. Er hat sich ans Kreuz nageln lassen, hat einen grausamen Tod erlitten. Damit er durch sein Sterben jedem Menschen Vergebung der Schuld, Frieden mit Gott und somit die Ewigkeit ermöglicht. Größere Liebe gibt es nicht. Seine Frage nach dem Glauben ist keine Drohung, sondern unterstreicht ganz einfach das Ausmaß seiner Aussage. «Glaubst du das?» bedeutet nichts anderes als: Bist du bereit, Jesus zu ver trauen? Die Gesprächspartnerin von Jesus überlegt nicht lange. Ihre Antwort: «Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt
kommen soll.» Johannesevangelium 11,27 Die Aussagen von Jesus haben bis heute nichts von ihrer Kraft, ihrem Anspruch und ihrer Herausforderung verloren. Und noch heute gilt seine Frage: «Glaubst
du das?»

Das bedeutet: Sind Sie bereit, mit Ihrem Leben eine Antwort darauf zu geben, «Ja» zu sagen? Wollen Sie an den auferstandenen Sohn Gottes glauben? Wer an Jesus glaubt, hat Liebe, Hoffnung und Zukunft. Trotz oder gerade in dieser Zeit.

Ich wünsche Ihnen die Zeit, über die Frage, die Jesus Christus Ihnen heute stellt, nachzudenken. (Thomas Meyerhöfer)

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Jesus lebt

«Denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.» Lukas 19,10

Ohne die Auferstehung Jesu gibt es keine frohe Botschaft des Evangeliums. Paulus schreibt den Korinthern: «Ich mache euch aber, ihr Brüder, auf das Evangelium aufmerksam, das ich euch gepredigt habe… Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach der Schrift, und dass er begraben worden und dass er auferstanden ist am dritten Tage, nach der Schrift.» 1. Korinther 15,1,3+4

Jesus Christus ist auferstanden!
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Die leibliche Auferstehung Christi ist ein Grundstein des christlichen Glaubens. Man spricht heute gern von Weltreligionen und zählt auch das Christentum dazu – als eine Religion unter vielen. Wahres Christentum jedoch ist die einzige Religion, die keine Religion ist wie die andern. Das Christentum ist entstanden, weil sein Gründer lebt. Bei allen Weltreligionen von heute leben die Gründer nicht mehr. Hätten wir einen toten Jesus, so wäre das Christentum eine Religion unter andern.

Er hat uns erlöst
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Ein toter Jesus nützt uns nichts. Sein Kommen in die Welt, sein vollkommenes Leben, sein Sterben, alles wäre umsonst, wenn er nicht auferstanden wäre. Die Bibel sagt: «Daher kann er auch bis aufs äußerste die retten, welche durch ihn zu Gott kommen, da er immerdar lebt, um für sie einzutreten!» Hebräer 7,25 «Er kann uns aufs äusserste retten» bedeutet: Er hat uns erlöst.

Gebundene wurden los gebunden, von ihren Fesseln gelöst und befreit. Der Mensch hat Erlösung
nötig, denn er hat gesündigt, und ist deshalb verloren. Jesus kam um Sünder zu retten. Er will uns von Todesfurcht befreien und die Erlösung unseres Leibes schenken. «Denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.» Lukas 19,10 Er allein konnte das tun, denn er führte ein sündloses Leben, er starb für eine verlorene Welt einen stellvertretenden Tod, und wurde von den Toten auferweckt.

Kennen Sie Jesus?
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Wir alle sind Sünder. Wir stecken von Natur aus im Sumpf der Sünde. Wer kann uns herausziehen?
Wer kann uns retten? Kein anderer kann es als der lebendige Herr. Sein Name heisst Jesus Christus.
Nun frage ich Sie: «Kennen Sie Jesus? Haben Sie ihn persönlich im Glauben aufgenommen?» Sie bleiben in Ihrer Verlorenheit, wenn Sie Jesus nicht persönlich aufnehmen. Jesus sagt: «Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen!» Johannes 6,37 Das Grösste was Ihnen in dieser Stunde geschehen kann, ist, dass Sie zu Jesus gehen. Sie sollten dieses grosse Angebot Gottes für sich persönlich in Anspruch nehmen.

Folgendes Gebet wird Ihnen helfen:
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Herr Jesus, du bist vom Tode auferstanden und lebst. Bis jetzt habe ich mich selbst abgemüht, bin eigene Wege gegangen, ohne nach deinem Willen zu fragen. Das tut mir leid. Ich bitte dich, vergib mir meine Sünden und führe du mich von jetzt an. Ich danke dir, dass ich durch dich ewiges Leben haben darf.

«Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern erist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen.»
Johannes 5,24

Text aus «Ruf in unsere Zeit» von Leo Janz

Jesus sagt: «Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen!» Johannes 6,37

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«Ich kämpfte für Arafat»

«Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben» Johannes 1, Vers 12

Hass und Gewalt prägten mein Leben von Kind auf. Mein Weg zum Scharfschützen der politischen Terrororganisation PLO-Fatah war vorgezeichnet. Kaum zu glauben: heute bin ich ein Botschafter des Friedens!

Wie ich gelehrt wurde zu hassen
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Ich wurde 1951 im Gazastreifen geboren und wuchs in verschiedenen arabischen Ländern auf. Mein Vater war Bauunternehmer und auch für die jeweiligen Regierungen tätig. So hatten wir oft Besuch von
einflussreichen Leuten. Trotzdem anerkannte man uns nicht als vollwertige Araber. Wir waren «nur Palästinenser» – 1948 überstürzt aus unseren Wohnungen ausgezogen, weil die arabischen Führer uns versprachen, die Juden «ins Meer zu werfen» und auszulöschen. Doch es kam anders und wir
Palästinenser wurden zum Spielball der Politik. Im islamistischen Widerstand fand ich einen Sinn und
Anerkennung. Meine erste Begegnung mit Jassir Arafat sollte mein Leben verändern: Ich liess mich zum Scharfschützen ausbilden und wurde ein gefürchteter Guerillakämpfer. Meine Motivation waren die Sache der PLO und der Hass auf Israel. Gewalt prägte meinen Alltag: nächtliche Über fälle, Schusswechsel und Rückzug, da eine Sprengladung, dort eine Granate…

Terror wurde für mich zur Wahrheit schlechthin. Ich war ein gnadenloser Kämpfer und stolz auf meinen Spitznamen «Butcher» (der Metzger). Höhepunkt meiner «Karriere» in 30 Jahren Widerstand war die Ernennung zum Chauffeur von PLO-Chef Yassir Arafat. Von ihm lernte ich unter anderem, dass
man niemandem trauen darf – auch nicht den arabischen Brüdern.

…und wie ich lernte zu lieben
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Doch dann nahm mein Leben eine dramatische Wende. Ausgerechnet ich, ein Auftragskiller und «Held der Fatah», fand zu einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus! In einem Bibelstudium erkannte ich, dass wir belogen und betrogen worden waren. Ich hatte für eine Lüge gekämpft und in meinem Leben
war vieles falsch gelaufen. Früher stolz auf meine Untaten, stand ich jetzt vor einem Trümmerhaufen.
Während Stunden lag ich auf den Knien und bat Gott um Vergebung. Ich nahm ei nen Richtungswechsel vor und wurde Christ. Nun konnte ich meine früheren Erzfeinde in einem anderen Licht sehen.

Mein neuer Auftrag heisst, Juden und Moslems mit Liebe zu begegnen. Ich will Hoffnung säen und Versöhnungsarbeit leisten.

«Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen
Namen glauben» Die Bibel: Johannes 1,Vers 12

Meine Geschichte zeigt, wie aus einem abgebrühten Scharfschützen ein Botschafter des Friedens werden kann. Gott hat ein Wunder an mir getan. Und der Gott der Bibel lädt auch Sie zu einem Neuanfang ein! ( Tass Saada )

Tass Saada veröffentlichte seine Biografie im Brunnen- Verlag, Basel (ISBN 978-3-7655-1408-1).
Seine Versöhnungsarbeit wird vom gemeinnützigen Hilfswerk «Hilfe für Mensch und Kirche» unterstützt:
HMK, Postfach 50, 3608 Thun, 033 334 00 50 begin_of_the_skype_highlighting            033 334 00 50      end_of_the_skype_highlighting, www.hmk-aem.ch.

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Mendelssohn – Warum toben die Heiden (Psalm 2)

 

http://youtu.be/87yKXfhJz6E

Ps 2:1 Warum toben die Heiden und reden die Völker vergeblich?
Ps 2:2 Die Könige der Erde stehen zusammen, und die Fürsten verabreden sich wider den HERRN und wider seinen Gesalbten:
Ps 2:3 «Wir wollen ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!»
Ps 2:4 Der im Himmel thront, lacht, der HERR spottet ihrer.
Ps 2:5 Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn und sie schrecken mit seinem Grimm:
Ps 2:6 «Ich habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berge!»
Ps 2:7 Ich will erzählen vom Ratschluß des HERRN; er hat zu mir gesagt: «Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt
Ps 2:8 Heische von mir, so will ich dir die Nationen zum Erbe geben und die Enden der Erde zu deinem Eigentum.
Ps 2:9 Du sollst sie mit eisernem Zepter zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen!»
Ps 2:10 So nehmet nun Verstand an, ihr Könige, und lasset euch warnen, ihr Richter der Erde!
Ps 2:11 Dienet dem HERRN mit Furcht und frohlocket mit Zittern.
Ps 2:12 Küsset den Sohn, daß er nicht zürne und ihr nicht umkommet auf dem Wege; denn wie leicht kann sein Zorn entbrennen! Wohl allen, die sich bergen bei ihm!

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Ein Sprung ins Licht der Liebe Gottes

 

Macht es jemanden zum Christen, wenn er in einer christlichen Familie geboren ist? Nein! Gott hat keine En­kel! Jeder muss sich selbst für den Herrn entscheiden.

 

Sich dem Herrn auszulie­fern, ist kein Opfer, kein qualvoller Vorgang. Es ist das Vernünftigste, was man tun kann.

 

Bekehrung ist kein Sprung ins Ungewisse. Sie ist ein freudiger Sprung ins Licht der Liebe Gottes.

 

Wenn dir der Herr deine Sünden abnimmt, siehst du sie niemals wieder. Er wirft sie ins tiefe Meer – vergeben und vergessen. Ich glaube so­gar, dass er ein Schild dar­über anbringt: Fischen ver­boten!

 

Jesus liebt dich so sehr, dass er auch dann bereit gewesen wäre, für dich am Kreuz zu sterben, wenn du der einzige Mensch auf Erden gewesen wärst.

 

Bei einem Waldbrand gibt es immer eine Stelle, die das Feuer nicht mehr erreicht: den Platz, den das Feuer schon ausgebrannt hat. Gol­gatha ist die Stelle, wo das Feuer vom Gericht Gottes über unsere Sünde schon ganz erloschen ist.

 

Wer nicht Jesus als seinen Anwalt annimmt, dem be­gegnet er als Richter.

 

Das Blut Jesu reinigt nicht von Entschuldigungen. Es reinigt von Sünden, die be­kannt geworden sind.

 

Das Problem ist nicht, dass wir sündigen, sondern dass wir das Heilmittel zurück­weisen. Herr Jesus, ich be­kenne meine Sünde und neh­me Deine Rechtfertigung an.

 

Der Heilige Geist macht uns zuerst sündenbewusst, aber wenn wir bekennen, für Ver­gebung danken, macht er uns siegesbewusst.

 

Denke keine Minute länger an deine Sünde, als es dauer­te, sie zu bekennen.

 

Gesetz bedeutet, dass wir et­was für Gott tun. Gnade be­deutet, dass Gott etwas für uns tut.

 

Die Erlösung ist wie das Bergsteigen: Man sieht im­mer mehr.

 

Es ist besser, zwei Jahre lang das Geheimnis der Errettung nicht zu kennen, als einen Tag ohne Vergebung zu leben.

 

Manche Menschen verpas­sen den Himmel nur um fünfundvierzig Zentimeter – die Entfernung zwischen ihrem Kopf und ihrem Herzen.

 

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen auf­hören, über die Sünden der anderen zu sprechen, son­dern ihre eigene Sünde be­kennen.

 

Wenn Gott spricht, musst du immer antworten – entweder mit Ja oder mit Nein. Wenn du keine Antwort gibst, ist es dasselbe, als wenn du nein sagtest.

 

 

Zitate von Corrie ten Boom

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Liebe deine Feinde…

Ein Ausschnitt aus: “THE HIDING PLACE”

Es war bei einem Gottesdienst in München, wo ich ihn sah,

den damaligen SS-Mann, der Wächter im Duschraum des

Vernichtungslagers Ravensbrück war. Er war der erste

unserer Wärter, den ich seit dieser Zeit wiedersah.

Und mit einem Male war alles wieder da – der Raum voller

spöttischer Männer, die Haufen von Kleidungsstücken,

Betsies Gesicht vor Schmerz erbleicht.

Er kam zu mir, als die Kirche sich leerte. Er kam so strahlend

auf mich zu und verbeugte sich. ” Ich bin Ihnen so dankbar

für Ihre Nachricht, sich vorzustellen, dass Gott meine Sünden

abgewaschen hat!” Er streckte mir seine Hand entgegen und ich,

die den Menschen in Bloomendaal so oft über die Notwendigkeit

der Vergebung gepredigt hatte, ließ meine Hand an meiner Seite.

Obwohl zornige, rachsüchtige Gedanken in mir hochkamen, sah ich

gleichzeitig, wie sündig sie waren. Jesus war für diesen Mann gestorben:

War ich in der Lage, mehr zu erwarten? “Herr Jesus”, betete ich, “vergib

mir und hilf mir, ihm zu vergeben.”

Ich versuchte zu lächeln und kämpfte damit, meine Hand zu heben.

Ich konnte es nicht, ich fühlte nichts, nicht den kleinsten Funken an

Wärme oder Nächstenliebe. Und so flüsterte ich wieder ein leises Gebet:

“Jesus, ich kann nicht vergeben, gib mir deine Vergebung.”

Und dann, als ich seine Hand ergriff, passierte etwas Unglaubliches.

Von meiner Schulter durch meinen Arm und meine Hände schien ein

Strom von mir zu ihm zu fließen, während in meinem Herzen eine Liebe

für diesen Fremden entsprang, die mich fast überwältigte. Und so habe

ich entdeckt, dass es nicht mehr von unserer Vergebung oder

Güte abhängt, ob diese Welt geheilt wird, sondern von seiner.

Wenn er uns auffordert, unsere Feinde zu lieben, gibt er uns zusammen

mit dem Gebot auch die Liebe dazu.

Quelle: Corrie ten Boom:The Hiding Place

(Grand Rapids: Fleming H. Revel, 1996) S.238.

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